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"Die erzgebirgische Mundart"

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Dialekt



Die erzgebirgische Mundart ist für jeden "Nichterzgebirgler" nahezu unverständlich.

Allerdings ist sie kein einheitlicher Dialekt, denn es gibt keine gemeinsame Schrift-

sprache. Dadurch kann man über die Schreibweise mancher Wörter unterschiedlicher

Meinung sein. So z. B. variiert des Wort Tag einmal zwischen Tog oder Toch.

Sicherlich gibt es von Ort zu Ort eine eigene Aussprache, aber auch der ständige

Sprachgebrauch unterliegt dem Wandel, aber auch äußere Einflüsse von anderen

Regionen sind dabei zu beachten. Eigenständige Wörter kennzeichnen den west-

erzgebirgischen Sprachgebrauch, die einen ostfränkischen Einfluß genießt. Im Ost-

erzgebirge dagegen ist ein Übergang zum Sächsischen hörbar. Ein interessantes

Kennzeichen der erzgebirgischen Aussprache ist die Verniedlichung vieler Dinge,

mit denen der Erzgebirger eng verbunden ist. So wird das Haus liebevoll "Haisl",

der Mund "Guschl" und Wohnzimmer "Stiebl" genannt.


erzgebirgische Mundart - Erzgebirge - erzgebirgischer Dialekt

Beispiele für "Erzgebirgische Mundart":

(sogn. "Erzgebirgischer Dialekt")

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Klüppeln - Klöppeln

Braitigam - Bräutigam

Gottsacker - Friedhof

Sunnohmd - Samstagabend

Gung - Junge

unnerhalten - unterhalten

Kinner - Kinder

Pfafferkuhng - Pfefferkuchen

Schwamme - Pilze

Leit - Leute

Vichzeich - Tiere

ahguckn - ansehen

drvakumme - davonkommen

Grosbatzen - Grasbüschel

Worscht - Wurst

hammer - haben wir

imgrohme - umgraben

dodrbei - dabei

Neecher - Neger

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Mundart

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Text: "Erzgebirgische Mundart" (sogn. "Erzgebirgischer Dialekt")

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